• Patricia

How To Worbla: Baum-Maske

Aktualisiert: 9. Feb.


Benötigte Materialien:

Worbla‘s Finest Art (o.ä.),

Heißluftfön/pistole

Papier oder Karton + Stift

Moosgummi,

Schere,

Prittstift / Papierklebestift



Zeichne auf Papier oder Karton eine Skizze deiner Maske, am besten schon in der Größe, wie du sie brauchst. Dazu kannst du ein Blatt Papier um dein Gesicht legen und bestimmte Punkt (z.B. Augen, Nase, Ohren etc.) schon leicht einzeichnen oder du misst mit einem Maßband von Ohr zu Ohr und über Stirn und Nase und erhältst so deine Maße.

Schneide dann deine Skizze, inklusive Augenlöcher aus.



Übertrage deine ausgeschnittene Skizze auf Moosgummi. Alternativ kannst du auch stabilen Karton nehmen, da dieser aber nicht so hitzebeständig ist, ist Moosgummi gerade für Anfänger, die bessere Wahl. Schneide dann deine Maske und die Augenlöcher aus.



Die Reste können nun als aufbauende Schicht genutzt werden. Bewahre passende Stücke also auf, schneide sie zurecht und klebe sie mit einem Prittstift (o.ä.) auf die Moosgummi Maske auf, um eine 2. und sogar 3. Schicht zu erstellen.






Jetzt brauchst du das Worbla. Erhitze es zuerst, damit es schön glatt wird und lege es dann auf die Vorderseite deiner Moosgummi-Maske.



Drücke das Worbla ordentlich an, nutze im Zweifelsfall lieber Latexhandschuhe, sollte es dir zu warm sein, ansonsten warte ein paar Augenblicke. Du kannst mit einem Modelierwerkzeug sachte auch die Details schon hinein drücken.





Nimm nun eine scharfe Haushaltsschere (auch eine Nagelschere geht) und schneide durch das Worbla zum Moosgummi hin, damit du es nach Erhitzen um das Moosgummi legen kannst.

Dies ist die einfachste und materialsparenste Methode. Natürlich kannst du aber auch die Sandwich-Methode verwenden, indem du deine Rückseite auch mit Worbla bedeckst. Das funktioniert im Grunde, wie die Vorderseite. Erhitze einfach eine passende Schicht und lege die auf die Rückseite. Drücke die Übergänge von Vorder- und Rückseite aneinander und schneide überschüssiges Material weg.

Für unsere Methode schneiden wir aber das Material seitlich ein.



Jetzt wird das Worbla sachte dort erhitzt, wo es unter dem Moosgummi hervor schaut. Wenn sich das Moosgummi durch die Hitze leicht einrollt, macht euch keine Gedanken. Drückt es einfach wieder zurück in das Worbla und beginnt Stück für Stück das Worbla umzufalten.

Am besten überschneidend.





Die Augenlöcher erhitzt ihr am besten auf der Vorderseite ordentlich und stecht diese dann mittig ein. Schneidet am besten mit einer Nagelschere von Augenwinkel zu Augenwinkel und schlagt das Worbla dann nach innen ein, damit ihr es auch auf der Rückseite der Maske habt.



Nun beginnt die Detailarbeit.

Da ihr zwei oder drei Schichten Moosgummi aufgeschichtet habt, müsst nur noch Stück für Stück die Vorderseite erhitzen und mit einem Modellierwerkzeug feine Rillen heraus arbeiten und eindrücken. Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Lötkolben nehmen.

Umso mehr Details, umso interessanter sieht es am Ende aus.






Um die Maske jetzt an euer Gesicht anzupassen, müsst ihr den Bereich von Nase und Stirn auf der Maske erhitzen. Wenn ihr es auf euer Gesicht legen wollt, testet bitte vorher mit eurem Handrücken die Innentemperatur der Maske, so könnt ihr euch auch nicht wehtun.

Alternativ könnt ihr natürlich auch einen Styrodurkopf zum Anpassen nutzen. Drückt den Augenwinkel und die Nase ordentlich an, bis das Material erkaltet ist.

Hinweis: Wenn ihr auch hinten Worbla genommen habt (Sandwich-Methode) müsst ihr die ganze Maske erhitzen, da sie sonst zu dick ist und sich nicht richtig andrücken lässt.





Optional: Um die Details jetzt noch besser herauszuarbeiten, könnt ihr noch mal Handschleifgerät oder Lötkolben ansetzen. Geht einfach die Rillen eurer Struktur nach und verleiht eurer Maske den letzten Schliff.



Damit ihr die Maske auch tragen könnt, braucht ihr natürlich noch Löcher. Am besten setzt ihr sie auf euer Gesicht und zeichnet mit einem wasserfesten Stift einen Punkt knapp über euren Ohren ein, wo das Band dann um euren Kopf verlaufen soll. Macht dies auf beiden Seiten und locht dann diesen Bereich einmal.


Jetzt könnt ihr Hohlnieten hinein drücken. Das sieht sauberer aus, ist aber kein Muss.



Ihr könnt eure Maske jetzt mit Acrylfarben bemalen. Ihr braucht keine Grundierung dafür.

Lasst jede Schicht ordentlich trocknen. Hier eignet sich das Trockenbürsten besonders gut, da ihr eine so schöne Struktur geschaffen habt. Beginnt am Besten mit den dunklen Farben und arbeitet euch dann immer heller „hinauf“.



Optional: Wenn ihr den Tragekomfort noch steigern wollt, könnt ihr die Maske noch mit Filzstoff auskleiden. Dazu benötigt ihr am besten Heißkleber, damit ihr ein passendes Stück einkleben könnt. Schneidet überschüssiges Material am Ende weg.



Jetzt fädelt ihr noch ein Band ein und schon ist die Maske fertig und kann getragen werden. Viel Spaß und frohe Maskerade!

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